Besuchen Sie den KP Heinrich!

Website des Festungsvereins Hondrich (Spiez)

Rundgang durch die Anlage


Die Eingangs- und Nahverteidigung


Der Eingangsstollen wird frontal durch eine Lmg-Scharte der Innenverteidigung abgedeckt und der Zugang vor die Türen durch zwei Nahverteidigungsstellungen, die von aussen mit einem wegklappbaren Gittergeflecht (betonbespritzt) getarnt sind. Als Waffen wurden das «Leichte Maschinengewehr» und später das «Sturmgewehr 57» eingesetzt.

Der Besucher betritt die Anlage heute durch den Stollen-Eingang links. Die Haupt-Etage erreicht man über eine dreiteilige, abgewinkelte Treppe, die eine Höhendifferenz von rund 10 m überwindet. Auf der Haupt-Etage mündet der Zugangstollen in den 320 m langen, geraden Hauptstollen, an den die Beobachtungsstände über ihre jeweiligen Nebenstollen angeschlossen sind.

Beobachtungsstände A bis D


Die vier Doppel-Beobachtungsstände A bis D für die Artillerie sind über die ganze Länge des Felsbandes des Hondrichhügels verteilt und haben zwei getrennte Beobachtungsräume, mit je einer Scharte. Der Besuch im Beobachtungsstand D ermöglicht einen Blick durch das Scherenfernrohr auf das Schloss Thun zu erhaschen.

Kommandoposten des Festungsregiment 21


Der KP Heinrich wurde als Kommandoposten im Kalten Krieg eingesetzt. Beim Rundgang werden die Feuerleitstellen des Regiments 21 und der Abteilung 15, sowie eine Funknische mit noch vorhandenen Funkgeräten besucht. Auch wird der Maschinenraum mit seiner Notstromgruppe und den verschiedenen Filter gezeigt. Sehenswert sind auch die zwei Einzelzimmer der Kommandanten und der grosse Unterkunftsraum für die Stabsoffiziere. Die Unterkunft der Mannschaft, der heutige Info-/Kaffeeraum war gleichzeitig als Essraum (Schichtbetrieb) vorgesehen.

Permanente Ausstellung


Die permanente Ausstellung «Artillerie-Beobachtungs-Kompanie» im Auswerteraum beim Beobachtungsstand B, erläutert Organisation, Einsatz und Material und zeigt deren vielfältige Instrumente auf.