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Website des Festungsvereins Hondrich (Spiez)

Neuigkeiten aus dem KP Heinrich


Knapp 800 Besucher im letzten Jahr


Insgesamt besuchten knapp 800 Personen im letzten Jahr die Festungsanlage KP Heinrich im Hondrichhügel. Der Festungsverein Hondrich – der die Anlage betreut – umfasst heute knapp 90 Mitglieder.

Der vor allem im vorderen Jahr bemerkte Besucherrückgang konnte 2016 wieder etwas korrigiert werden. Knapp 800 Personen nahmen an den verschiedenen Aktivitäten des Vereins in einer Festungsanlage KP Heinrich teil. Dazu gehörten vor allem das 10-Jahr-Jubiläum, kombiniert mit dem Berner Oberländer Festungstag, wie der Präsident Hans-Ueli Frei in seinem Jahresbericht für die Mitgliederversammlung festhielt. „Trotz dem erweiterten Angebot an Festungsmuseen ist das Interesse der Bevölkerung immer noch recht gross“, lautet sein Fazit.

Der Unterhalt der ehemals geheimen Armeeanlage mit Baujahr 1941/42 ist immer eine Herausforderung. Durch die stetige Arbeit von Vorstand und Mitgliedern ist die Festung jedoch in einem guten Zustand. Die Rechnung schliesst ausgeglichen ab. An der Mitgliederversammlung trat das langjährige Vorstandsmitglied Hans-Rudolf Schoch zurück. Er wurde aufgrund seiner hervorragenden Leistungen mit Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Anstelle von Schoch wird neu Peter Thomann von Oberried im Vorstand Einsitz nehmen.

Hauptversammlung am 24. Februar


Die 11. Hauptversammlung des Festungsvereins findet am Freitag, 24. Februar um 19 Uhr in der Festung statt.

Grosse Rettungsübung in der Festung


Die grosse Übung der SAC-Rettungsstation Erlenbach-Diemtigtal versprach Spannung und erforderte von den Beteiligten grosse Anstrengungen. Das Fazit: Übung mit Erfolg abgeschlossen.

Am Donnerstag, 3. November, führt die Alpine Rettungsstation 6/14 Erlenbach-Diemtigtal (ARS) eine Rettungsübung in der Festung Heinrich in Hondrich durch. Beginn war um 19 Uhr beim Chegelplatz unterhalb der Festung, Übungsleiter war Heinz Wagner. Er ist selber Mitglied im Festungsverein Hondrich und fand es auch deshalb an der Zeit, eine solche Übung zu organisieren. Ziel der ungewöhnlichen Übung im KP Heinrich war, die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen zu stärken. «Auch gibt es Abwechslung für die Retter», so Wagner.

Engagiert waren 10 Personen der Rettungsstation 6/14, 3 vom Ambulanzteam Gesigen, 5 vom Pikettzug Spiez und 4 vom Kochclub Body Attack Spiez als Figuranten. Dazu kam noch Peter Rösch vom Festungsverein als Kenner der Anlage. An Material wurde eingesetzt: Persönliches Retter-Material, Sommer-Rettermaterial aus dem Magazin sowie zwei Akia-Rettungsbahren, Beleuchtungsmaterial von der Feuerwehr Spiez und Sanitätsmaterial von der Ambulanz.

Das Echo der Figuranten: «Sie waren überrascht, wie ruhig und vorsichtig die ARS-Leute gearbeitet haben, und der Transport auf den Rettungsbahren aus der Festung hinunter zum Sammelplatz (Chegelplatz) war angenehmer, als erwartet», sagt der Übungsleiter. Sein Fazit: «Abwechslung in den Übungen macht das Programm interessant. Die Teamarbeit zwischen ARS-Leuten und den anderen Organisationen war gut. Wir konnten alle neue Erfahrungen machen mit der ungewöhnlichen Personenrettung aus einer Festung.»

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Bilder: Peter Rösch


Jubiläum 10 Jahre Festungsverein und Berner Oberländer Festungstag


Fünf Festungen und Bunker standen am Samstag, 20. August, den Besuchern offen. Das Interesse an den Objekten der Schweizer Militärgeschichte in Einigen, Hondrich und Krattigen war erfreulich gross. Zudem feierte der Festungsverein Hondrich zwei kleine Jubiläen.

Man hätte am Samstag etliche komplette Bunkerbesatzungen zusammenstellen können, wenn man jeden Besucher gleich rekrutiert hätte: Das Interesse an den früher geheimen Anlagen in Einigen, Hondrich und Krattigen war erfreulich hoch, wie die drei Organisationen (Festungsverein Hondrich, Infanteriefestung Berner Oberland und Artillerie-Fort Spiez-Krattigen) Bilanz ziehen. Insgesamt konnten rund 700 Eintritte verzeichnet werden.

Zu besichtigen waren drei Infanteriebunker und die Sperrstelle Einigen-Kander, die auch erstaunlich viele unmittelbare Anwohner interessierten. Mehr als einmal war zu hören, „jetzt wohne ich jahrelang hier, und habe kaum gemerkt, dass da ein Bunker steht. Und drin war ich sowieso noch nie.“ In Einigen sollte ein möglicher Feind am Überschreiten der Kander gehindert werden – mit Panzerabwehrkanonen und Maschinengewehren.

Aus dem Hintergrund hätte das Artilleriewerk Krattigen auf die Sperre Einigen gewirkt. Der private Besitzer öffnete die Waffenstellungen und Stollen, in deren späterem Leben auch die geheime Widerstandsorganisation P-26 trainiert hat. Das Werk ist mit seinem speziellen dreieckigen Grundriss und seiner Geschichte einzigartig.

Das Kommando über die schweren Geschütze im Raum Thunersee hatte die Festung Heinrich. Die Betreiber dieses Kommandopostens feierten am Samstag auch gleich zwei kleine Jubiläen: Vor zehn Jahren hat der Festungsverein Hondrich den privaten Betrieb der Anlage übernommen. Es dauerte sieben Jahre, bis die heutigen Besitzer die Festung endlich kaufen konnten. „Im Schnitt wurden seither 1100 Personen jährlich durch die langen Stollen im Hondrichhügel geführt“, erklärte Vereinspräsident Hansueli Frei den Gästen. Aktuell hat die Organisation über 80 Mitglieder. Das zweite Jubiläum war der Baubeginn der Anlage im Herbst vor genau 75 Jahren, mitten im Zweiten Weltkrieg. Mit geladenen Gästen und Freunden des Vereins wurde ein Rückblick auf die Anlagen- und Vereinsgeschichte gemacht.

Das Fazit des Berner Oberländer Festungstages: Mit den erwähnten 700 Besuchern sind die Organisatoren sehr zufrieden. Eine Neuauflage des Anlasses im nächsten Jahr – zum Beispiel in den Bunkern und Festungen auf der rechten Thunerseeseite – ist denkbar.

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Gefeiert wird im August 2016


Der Festungsverein Hondrich ist mit der 10. Hauptversammlung in sein Jubiläumsjahr gestartet. Am 20. August wird dieses gefeiert.

Eine ausgeglichene Rechnung, obwohl der Besucheraufmarsch im letzten Jahr deutlich abgenommen hat: Der Festungsverein Hondrich startet mit positiver Stimmung in sein Jubiläumsjahr. Vor zehn Jahren wurde der Verein gegründet, um den ehemaligen Kommandoposten im Hondrichhügel zu erhalten und für Besucher zu öffnen. Mit aktuell rund 90 Mitgliedern wird die grosse Festung unterhalten. An jeweils zwei Werktagen engagieren sich die Mitglieder, um den Rost von den Panzertüren zu entfernen, Böden neu einzubauen oder sich um die elektrischen Anlagen der Felsenanlage zu kümmern.

Dabei kommt auch das gesellschaftliche Beisammensein nicht zu kurz. Erfreulicherweise sind einige neue junge Mitglieder zu verzeichnen, die sich für die Festung einsetzen. Gefeiert wird das 10-Jahr-Jubiläum am Samstag, 20. August mit einem offiziellen Teil für Mitglieder und Gäste sowie einem speziellen Besuchsnachmittag.

In diesem Jahr jährt sich auch der Baubeginn zum 75. Mal. Ursprünglich als einfache unterirdische Beobachtungsanlage Richtung Simmental und Thunersee erstellt, wurde die Festung später zum Kommandoposten für die Festungsartillerie rund um den Thunersee ausgebaut. Dort befand sich quasi das Nervenzentrum der Reduitverteidigung in der Region. Heute kann die Anlage an fixen Daten oder für Gruppen auf Anfrage besichtigt werden.

Ausstellung im Rebbaumuseum Spiez


Der Festungsverein Hondrich ist zusammen mit der Bäuert Hondrich zu Gast im Heimat- und Rebbaumuseum Spiez: Geöffnet bis am 31. Oktober, jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Ausserhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Freier Eintritt. Infos: www.museum-spiez.ch

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Bunker ist für das Fernsehen interessant


Der Festungsverein verzeichnete im letzten Jahr weniger Besucher als auch schon. Dennoch ist der Vorstand zufrieden.

Erstmals im fast zehnjährigen Bestehen des Festungsvereins Hondrich ist die Besucherzahl 2014 unter den Schnitt der letzten Jahre zurückgegangen: Im Jahresbericht führte Präsident Hans-Ulrich Frei 950 Personen auf, die den Kommandoposten Heinrich, die ehemalige Militärfestung im Hondrichhügel, besucht haben. Unter anderem durch Dreharbeiten des Schweizer Fernsehens für die Serie Das Experiment konnte der Besucherrückgang finanziell aufgefangen werden. Unterhaltsarbeiten in der 75-jährigen Anlage werden soweit möglich von den

Vorstands- und Vereinsmitgliedern ehrenamtlich ausgeführt und reduzieren jeweils die Ausgaben. Aktuell hat der Festungsverein 93 Mitglieder. Aus dem Vorstand ausgetreten sind auf die Hauptversammlung Hansruedi Mägert und Hans Rudolf Schneider. Beide sind Gründungsmitglieder und wurden zu Ehrenmitgliedern Nr. 1 und 2 des Vereins ernannt. Sie werden nicht ersetzt, da im Vorstand die Aufgaben neu gliedert werden. Im laufenden Jahr führt der Verein die Festungsführungen für Interessierte weiter und ist in der Ausstellung Bäuert Hondrich im Rebbaumuseum präsent.

Neu in der Festungssaison 2015


Am letzten Werktag des Festungsvereins Hondrich wurde die Scharte für den Lichtmess-Theodolit wieder eröffnet.

Geschichte: Im Zweiten Weltkrieg wurden vier Doppel-Beobachtungsstände – angeschlossen an den grossen Hauptstollen im KP Heinrich – für die Feuerleitung der Artillerie (Schiesskommandanten) errichtet. Der östlichste Beobachtungsstand belegte zu dieser Zeit die Artillerie-Beobachtungs-Kompanie 3. Es kamen zwei verschieden Scharten zum Einsatz: eine kleine für ein Scheren- oder Grabenfernrohr (Abb. 1) und eine ca. 1 m breite für einen Lichtmess-Theodolit und einen Feldstecher gleichzeitig nebeinander (Abb. 2). Dabei erfolgte die grobe Beobachtung und die Zuweisung eines Zieles an den Theodoliten durch den Feldstecher.

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Abb. 1: Scheren- oder Grabenfernrohr (links).

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Abb. 3: zugemauerte Scharte (links).

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Abb. 2: Lichtmess-Theodolit/Feldstecher (rechts).

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Abb. 4: die wieder geöffnete Scharte (rechts).

In den 1960-er Jahren – die Beobachtungsstände wurden militärisch nicht mehr benützt – verschloss das FWK beide Scharten im östlichsten Stand (D, Abb. 3). Grund war die Schaffung eines Magazins für das Korpsmaterial der Stabskompanie des Festungs-Regiments 21. Heute kann – bei guter Sicht – von diesem Beobachtungsstand aus mit einem Scherenfernrohr (1985) das Schloss in Thun betrachtet werden (Abb. 4).

Buch über den KP Heinrich neu aufgelegt


Ab Februar 2015 sind wieder einige Exemplare den Buches KP Heinrich in einer Neuauflage erhältlich. Bestellungen bei hs-publikationen.ch

Neu in der Festungssaison 2014


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Die permanente Ausstellung «Artillerie-Beobachter» wurde durch diverse Mess- und Beobachtungs-Instrumente ergänzt (Lichtmess-Theodolit, mono- und binokulare Batterie-Instrumente sowie Scherenfernrohr).

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Der Beobachtungsposten D erhielt für die rechte Scharte ein modernes Scherenfernrohr (Kern 1985/86)...

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In der Abteilungsfeuerleitstelle wurde neu ein Abteilungs-Messtisch mit Kippregel aufgestellt.

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...und die linke Scharte wurde original restauriert.

Erfolgreicher «Film in der Festung»


Am 5. und 6. April besuchten rund 160 Gäste den KP Heinrich. Auf sie warteten ganz spezielle Angebote: An sechs verschiedenen Orten in der Festung wurden Filme rund um die Themen Befestigungen sowie die Zeit des Zweiten Weltkrieges gezeigt - unter anderem hatte Initiant Werner Stalder alte Filmwochenschauen vorbereitet. Für viele der Besucher ein Höhepunkt waren die Ausführung des vereinseigenen Militärhistorikers Hans-Rudolf Schoch über den Bau und Zweck des KP Heinrich. Gefolgt wurde dieses Referat von einem spannenden und detailreichen Erlebnisberichtes von Beat Grüebler, der von 1967-77 Kommandant im KP Heinrich war. «Mehr zu Film in der Festung»

Erste Kunstausstellung war ein Erfolg


Am Wochenende vom 26. und 27. Oktober fand im KP Heinrich erstmals eine Kunstausstellung statt. Zehn junge Künstler stellten in den alten Stollen ihre farbigen Graffiti-Werke auf Blechtafeln aus. Der Erfolg bei den Besuchern gibt der Organisatorin Margrith Lörtscher und dem Verein recht: Ein solcher Anlass hat durchaus seinen Platz im KP Heinrich. Erstaunlich und erfreulich war der Aufmarsch vor allem von Familien, Jugendlichen und Frauen, was ein eher ungewohntes Leben in die ehemalige Militäranlage brachte. Mehr zur Ausstellung

Erfolgreicher Berner Oberländer Festungstag


Zum dritten Mal nach 2008 und 2010 führten verschiedene Organisationen rund um den Thunersee gemeinsam den Berner Oberländer Festungstag durch. Bei der diesjährigen Durchführung fanden sich fünf Vereine, Stiftungen und Firmen zusammen, die ehemalige Bunker und Festungen besitzen, um interessierten Personen am selben Tag eine Besichtigung zu ermöglichen. Zusammengezählt wurden knapp über 1700 Eintritte verzeichnet.

Hauptversammlung am 2.3.2012: Zweitbestes Jahr


Der Festungsverein Hondrich, der den ehemaligen Kommandoposten «Heinrich» im Hondrichhügel betreibt, hat sein zweitbestes Jahr hinter sich. Wie Präsident Hansueli Frei an der Hauptversammlung ausführte, interessierten sich über 1200 Besucher für die einst streng geheime Festungsanlage. Dies zeigt das ungebrochene Interesse an diesen geschichtsträchtigen Militärbauten, ist aber auch für den Festungsverein Hondrich wichtig, da der Unterhalt und Betrieb des Felsenwerkes grosse Kosten verursacht. Diese werden durch Eintritte, Spenden und Mitgliederbeiträge gedeckt. «So freuen wir uns umso mehr, dass wir an der 6. Hauptversammlung unser 100. Mitglied aufnehmen können», sagte der Präsident. An den regelmässigen Werktagen helfen diese Mitglieder aktiv mit, die Festung in Schuss zu halten und für Besucher aus dem In- und Ausland immer wieder attraktiv zu machen.

Nach einem Rückblick folgte der Ausblick auf spezielle Anlässe im laufenden Jahr. Neben den Gruselabenden ist vor allem ein Tag für alle Interessierten vorzumerken: Am 4. August wird zusammen mit vier anderen Vereinen rund um den Thunersee der dritte Berner Oberländer Festungstag mit dem Motto «Oberland - unterirdisch» stattfinden. An diesem Samstag sind die Anlagen gleichzeitig von 10 bis 16 Uhr offen, ein Besuch mehrerer Bunker und Festungen ist somit an einem Tag möglich. Neben dem KP Heinrich sind das Artilleriewerk Waldbrand (Beatenberg), der Infanteriebunker Fischbalmen (Beatenbucht), das Artilleriewerk Faulensee erstmals auch Bunker in Heiligenschwendi zu besichtigten.

Zum Abschluss der Versammlung zeigte Mitglied Ulrich Meier Anhang vieler eindrücklicher Bilder einen engagierten Vortrag über die mögliche militärische Nutzung von Kraftwerk- und Transitgasstollen.

Hauptversammlung am 4.3.2011


Der Festungsverein Hondrich hat ein gutes Jahr hinter sich. Obwohl keine speziellen Anlässe im Programm standen, fanden über 1000 Besucher den Weg in die Festung. Rückblickend erwähnte Vereinspräsident Hans-Ueli Frei an der Hauptversammlung die sehr unterschiedlichen Besucher – von Schulen über militärische Stäbe bis zu einer Gehörlosen-Gruppe. Im aktuellen Jahr ist die Unterstützung für das 10-Jahr-Jubiläum der Partnerorganisation Artilleriewerk Faulensee am 4. Juni und der Tag des europäischen Denkmals im September zu erwähnen. Der Verein hat aktuell 97 Mitglieder. Der Vorstand wurde wiedergewählt, neu Einsitz nimmt Rolf Bürki. Als Revisor gewählt wurde Hugo Wilhelm anstelle von Ursula Frei. Im gemütlichen Teil hielt Buchautor Hans-Rudolf Schoch einen Vortrag über die Sperre Beatenbucht und die Panzerabwehr am rechten Thunersee-Ufer.

Buchvernissage am 20.9.2008


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Gruppenbild mit Buch (v.l.): Franz Arnold (Gemeindepräsident Spiez), Hans Rudolf Schneider (Vorstandsmitglied, Redaktor/Produzent), Hans-Rudolf Schoch (Vorstandsmitglied, Autor) und Hans-Ueli Frei (Präsident Festungsverein Hondrich). Foto: Ulrich Krummenacher

Am 20. September fand im Beisein u.a. des letzten Kommandanten des Oberländer Festungsregimentes 21, Hans Peter Ruch, die Vernissage der Dokumentation KP Heinrich statt. Innerhalb eines Jahres ist ein 150-seitiges Buch entstanden, das den Einsatz als Kommandoposten und Feuerleitstelle sowie der Artilleriebeobachtung aufzeigt.

Umfangreiche Recherchen im Bundesarchiv und zahlreiche Interviews mit Wehrmännern der damaligen Festungstruppen haben ans Tageslicht gebracht, wie die Anlage aus dem Felsen gesprengt wurde, wie dort gearbeitet und gelebt wurde und welch wichtige Aufgabe der KP Heinrich im Oberländer Réduitraum hatte.

Der Autor Hans-Rudolf Schoch hat mit dieser Dokumentation ein Stück Festungsgeschichte, aber auch einen bisher verborgenen Teil der Spiezer Ortsgeschichte aufgearbeitet und mit Unterstützung von Hans Rudolf Schneider in Buchform gebracht.

Der Spiezer Gemeindepräsident outete sich in seiner Grussbotschaft als ehemaliger Panzergrenadier, der seine letzten Diensttage als Festungssoldat verbracht hat. Der letzte Kommandant des Festungsregiment 21 traf mit seinen launischen Worten über die letzten Tage seines Regimentes die Lachnerven der anwesenden Gäste und Jürg Keller warb für den Verein militärhistorische Anlagen Bern/Freiburg.

Das Buch ist fertig


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Die schriftliche Dokumentation zur Geschichte, dem Bauablauf sowie die Beschreibung der Anlage ist fertig (v.l.): Frank Lüthi (Stämpfli Verlag AG), Autor Hans-Rudolf Schoch und Vereinspräsident Hans-Ueli Frei bei der Übergabe der Bücher.

SVP Spiez vergibt Innovationspreis 2008


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Preisübergabe: v.l. Fritz Grossen (Initiant des Festungskaufs), Peter Gertsch (Präsident SVP Spiez), Hans-Ueli Frei (Präsident des Festungsvereins), Christoph Neuhaus (Regierungsrat Bern, SVP), Martin Meinen (Präsident Burgerbäuert Hondrich). Bild: Felix Stalder

Preisverleihung bei rund 10 Grad Celsius und 77 % Luftfeuchtigkeit: Die SVP Spiez überreichte dem Festungsverein Hondrich am Donnerstag, 11. September, im KP Heinrich ihren Innovationspreis. Der Berner Regierungsrat Christof Neuhaus übergab die Urkunde und den Wanderpokal stellvertretend für den ganzen Verein an den Vereinspräsidenten Hans-Ueli Frei. Neuhaus bezeichnete den Verein als «leuchtendes Beispiel dafür, etwas Bestehendes noch besser zu machen.» Hans-Ueli Frei dankte für den Preis, der «zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind» und zudem «eine grosse Motivation für die Zukunft»sei.