Besuchen Sie den KP Heinrich!

Website des Festungsvereins Hondrich (Spiez)

Hauptversammlung 2012


Der Festungsverein Hondrich, der den ehemaligen Kommandoposten «Heinrich» im Hondrichhügel betreibt, hat sein zweitbestes Jahr hinter sich.

Wie Präsident Hansueli Frei an der Hauptversammlung ausführte, interessierten sich über 1200 Besucher für die einst streng geheime Festungsanlage. Dies zeigt das ungebrochene Interesse an diesen geschichtsträchtigen Militärbauten, ist aber auch für den Festungsverein Hondrich wichtig, da der Unterhalt und Betrieb des Felsenwerkes grosse Kosten verursacht. Diese werden durch Eintritte, Spenden und Mitgliederbeiträge gedeckt. „So freuen wir uns umso mehr, dass wir an der 6. Hauptversammlung unser 100. Mitglied aufnehmen können“, sagte der Präsident. An den regelmässigen Werktagen helfen diese Mitglieder aktiv mit, die Festung in Schuss zu halten und für Besucher aus dem In- und Ausland immer wieder attraktiv zu machen.

Nach einem Rückblick folgte der Ausblick auf spezielle Anlässe im laufenden Jahr. Neben den Gruselabenden ist vor allem ein Tag für alle Interessierten vorzumerken: Am 4. August wird zusammen mit vier anderen Vereinen rund um den Thunersee der dritte Berner Oberländer Festungstag mit dem Motto „Oberland - unterirdisch“ stattfinden. An diesem Samstag sind die Anlagen gleichzeitig von 10 bis 16 Uhr offen, ein Besuch mehrerer Bunker und Festungen ist somit an einem Tag möglich. Neben dem KP Heinrich sind das Artilleriewerk Waldbrand (Beatenberg), der Infanteriebunker Fischbalmen (Beatenbucht), das Artilleriewerk Faulensee erstmals auch Bunker in Heiligenschwendi zu besichtigten.

Zum Abschluss der Versammlung zeigte Mitglied Ulrich Meier Anhang vieler eindrücklicher Bilder einen engagierten Vortrag über die mögliche militärische Nutzung von Kraftwerk- und Transitgasstollen.